Interview

Hallo, ich bin Live Lab

Wir glauben, dass Begegnungen uns Menschen inspirieren. Deshalb stellen wir Ihnen unser Unternehmen nicht einfach vor, sondern interviewen Live Lab wie einen Menschen, der neue Wege geht: Früher hätte man Live Lab als «Eventagentur» bezeichnet, doch heute greifen alle kommunikativen Aufgaben und Disziplinen ineinander.
Das liebt Live Lab. Viel Spass beim Interview.

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Live Lab, was machst du beruflich?

Ich arbeite mit Menschen. Ich möchte Menschen weiterbringen. Und wenn Menschen etwas bewegen wollen, funktioniert das am Besten, wenn sie einander begegnen – wenn sie sich emotional als ein Miteinander empfinden. Da spielt es überhaupt keine Rolle, ob sich Menschen bei einem KMU-Workshop, einer Produkte-Messe, einem Festival oder bei der UNO-Vollversammlung treffen. Und das sind alles Events.

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Dann bist du eine Eventagentur?

Natürlich mache ich Events, das ist meine Leidenschaft. Ich kreiere sie und setze sie auch um. Aber ich bin ein «Lab» – für mich gehen die Aufgaben weiter: Wenn ich Menschen voranbringen möchte, dann geht es um Emotionen und Kommunikation. Und weil ich so integriert denke, habe ich auch viele spannende Kunden

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Das heisst, du arbeitest interdisziplinär?

Genau. Ein Event kann für mich PR, Werbung oder Social Media sein. Interne wie externe Kommunikation. Und so weiter. Doch für mich ist der springende Punkt immer die emotionale Inszenierung einer Begegnung: Das ist der inspirierende Moment, in dem Menschen zusammen etwas erleben, erreichen und in ihr Leben hinaustragen.

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Was meinst du mit «Inszenierung einer Begegnung»?

Meine Kunden haben Visionen, Zielgruppen und Botschaften. Ich arbeite mit ihnen, indem ich ihre Ziele in Begegnungen live und direkt erlebbar mache. Ich spreche also «Herz» und «Kopf» der verschiedenen Zielgruppen an. Und wenn ich emotionale und rationale Aspekte genau aufeinander abstimme, dann können meine Kunden nicht nur etwas vermitteln, sondern es bei den Menschen verankern.

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Und diese Abstimmung nennst du «Inszenierung»?

Da möchte ich etwas ausholen. Menschen denken und erleben die Welt in Stories.Darum beschäftige ich mich mit Storytelling. Das heisst: Ich übersetze Botschaften meiner Kunden in eine Story. Komplexe Inhalte kann ich nun einfach und spannend erzählen. Die Story hat eine Dramaturgie, das ist der Ablauf des Events in einem Spannungsbogen. Und dann bringe ich das alles in der Inszenierung zusammen: Ich mache die Story erlebbar – an einer passenden Location, mit Szenografie, mit Catering und so weiter.

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Was ist nun der Unterschied zwischen «Event» und «Begegnung»?

«Event» ist für mich zu offen definiert: Als Live Lab fokussiere ich ganz gezielt auf das Aufeinandertreffen von Menschen mit Menschen, Organisationen, Unternehmen, Vereinen oder Marken. Der Event ist mein Werkzeug dazu. Gleichzeitig ist mir «Event» zu eng definiert, denn Begegnungen mit Botschaften finden auch vor und nach dem Event statt. Gerne redet man hier ja von «Touchpoints» und das ist richtig so: Begegnungen können viele Berührungspunkte haben.

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Gibt es Begegnungen, auf die du spezialisiert bist?

Nein, ich konzipiere verschiedenste Begegnungen: Change-Programme, Marken oder Produktinszenierungen, Konferenzen, Jubiläen, Lobbying, PR, Werbekampagnen, Messestände, Shows und ich bin neugierig auf alle neuen Bedürfnisse meiner Kunden.

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Und das bietest du alles im Paket an?

Ja sehr gerne, alles von A bis Z. Aber viele meiner Kunden wollen gezielt einzelne Leistungen von mir – dies motiviert mich genau so.

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Live Lab, woher kommt eigentlich dein Name?

«Live» sagt, dass es bei mir um live erlebbare Begegnungen geht. Und «Lab», dass ich forsche, entwickle und designe. Ich bin an Kunst und Trends interessiert, aber auch an den unterschiedlichsten Branchen meiner Kunden und an Organisationsentwicklung. Als «Lab» habe ich auch ein Netzwerk von Designern, Beratern, Projektmanagern, Werbern, Textern, Strategen – einfach alle Spezialisten, die für eine berührende Begegnung wichtig sind.

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Du bist Teil der Messerli Gruppe: Müssen deine Kunden alles mit der Gruppe machen?

Nein überhaupt nicht. Doch wenn meine Kunden wollen, können sie von dem Potential der Gruppe profitieren: Ich kann hervorragende Services und kompetitive Konditionen anbieten. Mit der Gruppe habe ich Möglichkeiten und Zugänge, über die Einzelunternehmen nicht verfügen. Aber wie gesagt: Für mich ist die Zusammenarbeit mit allen möglichen Partnern ein Gewinn – schliesslich sind auch das alles Begegnungen.

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Live Lab, danke für das Gespräch. Hast du noch ein Schlusswort?

Ja, aber nicht von mir, sondern aus dem populären «Holstee Manifesto»:
«Life is about the people you meet.»